MITMACHEN MITENTSCHEIDEN - MIGRANTINNEN IN DEN SPORT!

Gemeinsames Lachen verbindet und schafft Energie: Gäste der Konferenz beim Lach-Yoga-Workshop. (Foto: Meike Engels)

Migrantinnen im Sport wollen eine intensivere und bessere Vernetzung. Dieser Wunsch stand im Vordergrund einer gemeinsamen EU-Regionalkonferenz von DOSB und dsj im vergangenen November in Mainz.

Die eintägige Veranstaltung in der Mainzer Conface-Arena mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Mit zahlreichen Workshops und Vorträgen sollte der Transfer von Wissen und der Austausch von Erfahrungen gefördert werden.

„Mitmachen ist ein erster Schritt. Aber wir wollen mehr“, sagte die DOSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung, Ilse Ridder-Melchers: „Wir wollen Migrantinnen auch als Übungsleiterinnen einbinden, sie sollen mitentscheiden in verantwortlichen Positionen und Vereinsvorständen.“

Hier finden Sie die Veranstaltungsdokumentation zum Download.


„Man sieht, dass die Welt groß ist
und dass wir uns alle öffnen müssen.“
Lena Levchinska,
BSV AOK Leipzig
Integration durch Sport in Sachsen

 

 

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„Nach diesem lehrreichen Tag 
nehme ich sehr viele Informationen
und Ratschläge für unseren Tanzsport-
verein mit. Das wird für unsere weitere
Vereinsentwicklung eine sehr große Rolle
spielen.“
Alina Goncharenko,
Internationaler Tanzsportverein Joker
e.V.Integration durch Sport in Sachsen
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„Viele kommen zu mir, weil sie sagen:
Da ist eine Trainerin mit einem Migrations-
hintergrund, die Erfahrung hat und weiß,
wie wir uns in einer schwierigen Situation
fühlen. Ich finde, dass es viel mehr
Übungsleiterinnen mit ausländischen
Wurzeln geben sollte. Dann bekäme man
mehr Mädchen mit Migrationshintergrund
zum Sport.“
Ebru Shikh Ahmad,
Integrationsbotschafterin des DOSB

„Für mich ist Integration im Sport,
dass alle mitmachen können und
dass alle gewinnen können.“
Herbert Neumann,
Sprecher des Arbeitskreises
Integration der Stadt Rotenburg




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„Es waren die Leute da, die an
der Basis mit den Migranten arbeiten.
Es tut gut zu wissen, dass man
nicht alleine ist.“
Yasemin Bay,
Integrationsnetzwerk Stuttgart




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„Hier wurden Wege aufgezeigt, wie man
Migranten für den Sport und eben auch für
ein Engagement im Sport gewinnen kann.
Es wurde erörtert, welche Hürden bestehen,
wie man sie überwinden kann und wie man
miteinander in die Diskussion kommt. Insofern
hat die Veranstaltung für mich einen sehr hohen
Ertrag gebracht.“
Christoph Linzbach