Integration von Menschen mit Migrationshintergrund aus einer Hand

    27.04.2010

    Seit dem 1.1.2010 gibt es im Hamburger Sportbund (HSB) nur noch eine Anlaufstelle in Sachen Integration. Die Mittel der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind in das bundesweite Programm „Integration durch Sport“ integriert worden. Die kompetente Integrationsarbeit des HSB wird nun unter dem einheitlichen Dach des Programms „Integration durch Sport“ weitergeführt.

    Ganz im Sinne der Dienstleistung und für eine einfachere Ansprache der Antragsteller haben sich der Hamburger Sportbund und das Sportamt nach konstruktiven Gesprächen darauf geeinigt, dass in Zukunft die FHH-Mittel in das Programm „Integration durch Sport“ eingestellt werden.

    Dadurch entsteht nicht nur eine höhere Transparenz nach außen, sondern es ergibt sich auch eine Vereinfachung im Antragswesen. Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um das Thema Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist Kristjana Krawinkel. Neben dem Vorteil, nur noch eine Ansprechperson zu haben, ergeben sich aus dieser Zusammenlegung weitere positive Effekte wie zum Beispiel eine Verringerung des Verwaltungsaufwandes und eine politische Stärkung des Themas Integration durch die Zusammenarbeit auf Bundes- und Landesebene im Haus des Sports. An den Zielen des Programms hat sich dadurch nichts geändert:

    • Förderung der Repräsentanz der Zielgruppe auf allen Ebenen
    • Förderung und Unterstützung der Sportorganisationen bei der Integrationsarbeit
    • Stärkung des soziale Engagement von Sportvereinen
    • Förderung des interkulturellen Dialogs zur Sensibilisierung und interkulturellen Öffnung des Sports
    • Stärkung des Themas in den Strukturen des Sports, in der gesellschaftspolitischen Wahrnehmung und politischen Entwicklung sowie wissenschaftlichen Erkenntnis.