Zur Fortführung des Netzwerkprojektes (2011-2012)

(Foto: LSB NRW, Erik Hinz)

Nach Beendigung des Netzwerkprojekts „Bewegung und Gesundheit – mehr Migrantinnen in den Sport“ und der damit verbundenen positiven Resonanz der Projektbeteiligten entschloss sich der DOSB, ein Folgeprojekt ins Leben zu rufen, um die Ergebnisse zu verfestigen und zu verstetigen.

Von den Partnern der ersten Projektphase beteiligten sich der Landessportverband Baden-Württemberg, der Hamburger Sportbund in Kooperation mit dem Ju-Jutsu-Verband sowie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft an der zweiten Phase von Oktober 2011 bis März 2012.

In Baden-Württemberg machten Stuttgarter Sportvereine wöchentliche Bewegungsangebote an verschiedenen Stuttgarter Schulen. Diese wurden mit Sprach- und Selbstbehauptungskursen für Mädchen und junge Frauen sowie mit Angeboten aus dem Gesundheitsbereich verknüpft, die den Teilnehmerinnen den Zugang zu diversen Gesundheitsdiensten erleichtern sollten.

Auf eine außergewöhnliche Kombination setzte der Hamburger Sportbund mit dem Motto „Sport und Literatur“. Hier wurden in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen Ju-Jutsu-Verband, den Bibliotheken, der Polizei und Frauenberatungsstellen Kurse zur Vermittlung von Selbstbehauptungsstrategien und Selbstverteidigungstechniken in öffentlichen Bücherhallen durchgeführt.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft konzentrierte sich auf die interkulturelle Öffnung des eigenen Verbandes und führte vor diesem Hintergrund zwei Qualifizierungslehrgänge zu den Themen „Integration“ und „Sport interkulturell“ durch.

Als Ergebnis der Teilprojekte ist festzuhalten, dass die zuvor in den Verbänden angeschobenen Prozesse weiter vorangetrieben werden und einige Projektmaßnahmen in feste Strukturen überführt werden konnten.

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