Geflüchtete sind auch 2017 willkommen im Sport

22.03.2017

Das Projekt „Willkommen im Sport“ wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Staatsministerin Aydan Özoğuz, die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung, hat dafür jetzt grünes Licht gegeben.

Sport kann die gesellschaftliche Integration der Geflüchteten ermöglichen. Foto: LSB NRW

Das Projekt „Willkommen im Sport“ sei ein großer Erfolg, sagte die Ministerin „Über 200 Vereine in ganz Deutschland haben Sportangebote für Geflüchtete auf die Beine gestellt und ihnen das Ankommen in Deutschland erleichtert.“ Nun gehe es darum, den nächsten Schritt zu machen und die gesellschaftliche Integration der Geflüchteten zu ermöglichen. „Auch dabei kann der Sport eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich daher sehr, `Willkommen im Sport´ weiterhin finanziell unterstützen zu können“, so Aydan Özoğuz.

„Willkommen im Sport“ (WiS) ist ein Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes, welches sich ausschließlich an Geflüchtete richtet. Durch sportliche Aktivitäten im Vereinsumfeld sollen für sie bessere Integrationsbedingungen geschaffen werden.

„Integration klappt nicht von heute auf morgen, sondern das ist ein langfristiger kontinuierlicher Prozess.“, sagt Karin Fehres, Vorstand Sportentwicklung des DOSB. „Umso wichtiger ist es, dass die im September 2015 begonnene WiS-Arbeit auch dieses Jahr dank der zuverlässigen finanziellen Unterstützung der Staatsministerin gefestigt und vertieft werden kann.“

Acht Landessportbünde aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen bekundeten ihr Interesse an der Fortsetzung des Projekts. Sie werden gemeinsam mit mehreren Vereinen ihre Integrationsarbeit für Geflüchtete weiter ausbauen. Dafür steht eine Gesamtfördersumme von nahezu 400.000 Euro zur Verfügung.

Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, die bestehenden Konzepte nachhaltig weiterzuentwickeln, stabile Netzwerke zu schaffen, die Willkommenskultur in den Vereinen weiter zu fördern, sowie die Geflüchteten an freiwilliges Engagement heranzuführen und in die ehrenamtlichen Strukturen einzubinden.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, in diesem Jahr die im Projekt gesammelten Erkenntnisse in das vom Bundesministerium des Innern und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte Programm „Integration durch Sport“ (IdS) einfließen zu lassen. Denn auch das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ IdS öffnete sich im Sommer 2015 für die Zielgruppe Geflüchtete.

(Quelle: DOSB)