Integrationsverständnis und Ziele

Sport, Gesellschaft und (Sport-)Politik verändern sich stetig – und mit ihnen die
Rahmenbedingungen des Programms „Integration durch Sport“ im Deutschen
Olympischen Sportbund (DOSB). Wir überprüfen unsere Arbeit deshalb regelmäßig und passen sie an, unseren kontinuierlich wachsenden Erfahrungsschatz nutzend. So entwickeln und verfeinern sich die Inhalte des Programms immer weiter.

Natürlich vollzieht sich dieser Prozess auf fester, konstanter Grundlage. Diese Grundlage besteht zunächst aus einem allen Programmakteuren gemeinsamen Integrationsverständnis:

Integration ist ein langfristiger und kontinuierlicher Prozess, der die gleichberechtigte Teilnahme und Teilhabe in sozialen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bereichen zum Ziel hat. Sie betrifft sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund. Teilnahme und Teilhabe sind zentrale Aspekte im Leben jedes Einzelnen – unabhängig von der sozialen, kulturellen oder ethnischen Herkunft. Als Sportorganisation leiten wir aus diesem Verständnis den Anspruch ab, für alle Bevölkerungsgruppen eine gleichberechtigte Teilnahme und Teilhabe am Sport zu ermöglichen.
Ausführliche Informationen finden Sie in dem neuen undefinedGrundlagenpapier (2013).

 

Daraus ergeben sich die übergreifenden Ziele unserer Arbeit:

Integration in den Sport: Das Programm soll Personen mit und ohne Migrationshintergrund an den Vereinssport heranführen, sei es als aktive Mitglieder und/oder als Freiwillig Engagierte.


Integration durch Sport: Teilhabe und Teilnahme am Vereinssport sollen mit der Integration auf anderen Ebenen gesellschaftlichen Lebens einhergehen.